Montag, 14. September 2009

ADS- | ADHS-Kinder und Konumgüter


Bei viele Kindern mit ADS | ADHS kann man bereits in jungen Jahren ein extremes Konsumverhalten beobachten. Ihr Anspruchsdenken ist scheinbar völlig überzogen

Sie sind mit dem, was sie haben nie zufrieden ....

Es "muß" immer das "Neuste" und das "Tollste" sein (Spielzeug, Unterhaltungselektronik, Kleidung .......)Und selbst, wenn sie einen Wunsch erfüllt bekommen, sind sie damit nur sehr kurze Zeit "zufrieden" ..... Schnell wird die "neue Erungenschaft" uninteressant und es werden neue Ansprüche gestellt.

Nicht selten kommt es zu heftigen Wutausbrüchen und Beschimpfungen der Eltern, wenn ein Wunsch "verweigert" wird.

Ein Kind mit ADS | ADHS zeigt in diesem Punkt keinerlei Einsicht, - egal was Eltern versuchen um die Entscheidung zu erklähren.

ADS- | ADHS-Kinder haben keinen Bezug zu Geld .......
Taschengeld und Geldgeschenke werden sofort unkontrolliert ausgegeben und es ist nie genug ......
Sie scheinen regelrech fixiert auf materielle Dinge zu sein.

Woran liegt das ?? (ganzen Artikel lesen)

Dienstag, 8. September 2009

Geschichte - "Man kann es nicht Jedem recht machen"

Lebensweisheiten in einer arabischen Geschichte.





Ein Vater reitet auf einem Esel und neben ihm läuft sein kleiner Sohn.
Da sagt ein Passant empört:
"Schaut euch den an. Der lässt seinen kleinen Jungen neben dem Esel herlaufen".
Der Vater steigt ab und setzt seinen Sohn auf den Esel.

Kaum sind sie ein paar Schritte gegangen ruft ein anderer:
"Nun schaut euch die beiden an.
Der Sohn sitzt wie ein Pascha auf dem Esel und der alte Mann muss laufen".
Nun setzt sich der Vater zu seinem Sohn auf den Esel:

Doch nach ein paar Schritten ruft ein anderer empört:
"Jetzt schaut euch die Beiden an. So eine Tierquälerei".
Also steigen beide herab und laufen neben dem Esel her.

Doch sogleich sagt ein anderer belustigt:
"Wie kann man nur so blöd sein. Wozu habt ihr einen Esel, wenn ihr ihn nicht nutzt."

Die darin enthaltene Lebensweisheit

Wir können es nie allen Menschen Recht machen,
gleichgültig wie sehr wir uns auch anstrengen.
Deshalb macht es auch keinen Sinn, sich zu fragen,
ob andere gut finden, was wir tun.

Die anderen sind kein Maßstab. Wir müssen selbst entscheiden,
was für uns richtig und falsch ist.

Dienstag, 11. August 2009

Das richtige Medikament finden ....... Medikinet, Concerta, Stratera oder Ritalin ????


Es ist oft nicht leicht, das richtige Medikament für sein Kind zu finden.
Wir haben jahrelang alles mögliche ausprobiert und lange Zeit nicht das Richtige gefunden.

Eqasym, Medikinet, Concerta und Stratera haben gar keine oder nur eine unbefridigende Wirkung gezeigt.

Das höre ich von vielen Betroffenen.

Als wir nach 5 Jahren „Herumprobieren“ auf Ritalin umgestiegen sind hat es auf einmal funktioniert. Und das quasi „über Nacht“

Wie kann das sein...??

Alle Präperate enthalten laut unserem Arzt den selben Wirkstoff (Methylphenidat) .

Dennoch wirken sie so unterschiedlich ......

Unser Kinderarzt gab und folgende Erklährung:

Der Grund dafür liegt in der unterschiedlichen Verarbeitung des Wirkstoffs in den Medikamenten.

Der Wirkstoff wird zusammen mit sogenannten Trägerstoffen verarbeitet.

Diese verschiedenen Trägerstoffe werden von Stoffwechsel unterschiedlich aufgenommen.

Eqasym, Medikinet, Concerta und Stratera werden über den Darm aufgenommen.

Sie können nur vom Körper aufgenommen werden, wenn zusammen mit dem Medikament genügend Nahrung aufgenommen wird.

Da liegen oft die Probleme. Für Kinder, die nicht ausreichend frühstücken können sind diese Präperate meist ungeeignet.

Ritalin wird mit einem anderen Trägerstoff verarbeitet. Es wird direkt im Magen aufgenommen und kann auch ohne gleichzeitige Nahrungsaufnahme aufgespalten werden.

Für Kinder, die morgens schlecht essen können ist es meist die bessere Alternative.

Außerdem wirkt es relitiv schnell (nach 10-15 minuten).

Das erleichtert den Start in den Tag erheblich.

Ich habe diese Erklährung so übernommen, weil sie mir logisch schien, denn sie deckt sich mit unseren Erfahrungen

Wir haben übrigens festgestellt, das sich das Ritalin sich bei uns nicht so negativ auf das Eßverhalten auswirkt wie andere Präperate.


Samstag, 25. Juli 2009

ADS / ADHS - Der Zappelphillip und der Träumer




Wir alle kennen den "
Struwwelpeter". Wir haben gern die Geschichten vom "Hans guck in die Luft", von "Paulinchen", dem "Suppenkasper", dem "bösen Friedrich" und dem "Zappelphilip" gehöhrt oder uns über die Streiche von "Max und Moritz" gefreut.

Man geht heute davon aus, das diese Geschichten schon die Symptome von von ADS/ADHS beschreiben.

Auch wenn das "Krankheitsbild" und die noch nicht bekannt und erforscht waren. Wahrscheinlich waren die Autoren (....ohne es zu wissen ...) selbst betroffen oder haben in ihren Umfeld Erfahrungen mit Betroffenen gemacht und diese Erlebnisse in den Geschichten verarbeitet.

Es waren also vermutlich die ersten Geschichten über ADS.

Wir begegnen auch im Alltag, in der Schule, am Arbeitsplatz ..... Menschen, die den "Figuren" in den Geschichten sehr ähnlich sind.

Es gibt weit mehr Betroffene als man denkt.

Um diese Menschen besser zu verstehen und besser mit ihnen zurecht zu kommen, muß man etwas über die Ursachen von ADS/ADHS wissen und begreifen, das sie sich nicht vorzetzlich oder böswillig manchmal etwas "merkwürdig" verhalten.

Sie können ihr Verhalten manchmal nicht steuern und leiden selbst sehr darunter.

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Montag, 25. Mai 2009

ADS/ADHS in der Gesellschaft

Was ist ADS/ADHS ?

Wie geht man mit ADS/ADHS um ?

Was wünschen sich Betroffene von ihrer Umwelt ? Was sollte das Umfeld über ADS/ADHS wissen?

ADS/ADHS

Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom .....

Was für ein Wort ?

Allein die Aussprache bereitet vielen schon Probleme. Und es ruft die verschiedensten merkwürdigen Reaktionen hervor...........

Angefangen von einem regelrechten „Fluchtreflex“ über verständnisloses Kopfschütteln bis hin zu verbalen Attaken.

Als Eltern eines ADS-Kindes ist man einem ständigen Kampf mit seiner Umwelt ausgesetzt.

Die Flut von Erziehungstipps, Vorurteilen und und ablehnenden Reaktionen ist manchmal so unerträglich, das viele sich zurückziehen und sehr isoliert leben, um dem zu entgehen.

Man gerät ständig zwischen die Fronten, weil man weiß, wie das Kind "funktioniert" (Symptome) und welche Maßnahmen in diesem Moment sinnvoll sind. Aber die Umwelt erwartet ein anderes Verhalten.

Man höhrt ständig Kommentare wie: "Wenn das meiner währe.....", "Dem würde ich aber mal...".

Mal ganz abgesehen von den bösen Blicken, die man überall spührt, wenn das Kind mal wieder nicht „funktioniert“ wie es erwartet wird.

Aber unsere Kinder „funktionieren“ eben etwas anders.

(=> ADS/ADHS Symptome) (=> ADS/ADHS Ursachen)

Wenn man versucht mit den Menschen ins Gespräch zu kommen und das Thema ADS/ADHS anschneidet, trifft man leider auf sehr wenig Gesprächsbereitschaft. Es fallen immer wieder die selben Sätze wie zum Beispiel: “Das gibt es doch gar nicht...“, "Das ist doch nur Einbildung.“, „Sie sind nur mit der Erziehung überfordert...“, „Ja ja, wenn ein Kind ein bischen anstrengend ist, wird ihm halt eine Krankheit angedichtet, damit man sich nicht bemühen muß, es richtig zu erziehen...“ und so weiter..........

Selbst in Betreuungseinrichtungen und bei vielen Erziehungsberatungstellen trifft man auf diese Meinung und bekommt meist wenig Unterstützung.

Ich frage mich oft, woran es liegt, das sich so wenige mit den Thema auseinandersetzten wollen, obwohl es inzwischen schon lange nicht mehr nur eine Minderheit betriift. Immerhin sind inzwischen ca. 6-10 % der Kinder und 3-5% der Erwachsenen in Deutschland betroffen. Und die Tendenz ist steigend ...

In vielen Lebensbereichen wird mit großem Einsatz Integration gefördert (....Behinderte, Ausländer .....) Unsere Kinder werden ausgegrenzt und aus Krippen, Kindergärten und Schulen verbannt, weil sie anders sind. Es gibt offenbar einen Unterschied zwischen „anders“ und „anders“

Ich hoffe, das ich hier zu etwas mehr Aufklärung und Verständnis beitragen kann..............